Digital ist doch nicht besser

Vielleicht schreckte mich der erste Eindruck am meisten ab: Ein „Science-Fiction-Autor“ soll Williams Gibson Wikipedia zufolge sein, der 1984 „alle gängigen SF-Preise“ erhielt: Den „Philip K. Dick Award“, den „Nebula Award“, den „Hugo Award“. Allerdings könnte nicht nur meine generelle Ignoranz gegenüber dem Sci-Fi-Genre mir den Zugang erschwert haben, sondern auch der Umstand, dass Gibson seit offenbar 30 Jahren dasselbe schreibt – und dass dann trotzdem (oder deswegen) ein Murks wie der im Orignal passenderweise mit ‚Zero History‘ betitelte Roman herauskommt. Mehr von diesem Beitrag lesen

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William Gibson in China

Wenn Sie in einer großen Stadt in China durch die Straßen laufen und Passanten fragen würden, ob sie William Gibson kennen, wären Sie wahrscheinlich enttäuscht von den Antworten. Denn William Gibson hat bei weitem noch nicht die Popularität von Autoren wie Jules Verne oder J.K. Rowling erlangt. Jedoch sind die abgeleiteten Terminologien seines berühmtesten Romans Neuromancer, wie etwa „Matrix“ oder „Cyberspace“, besonders der Generation der 70/80er Jahre gar nicht so fremd. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Soldaten in Mode-Nöten“

Der freie Journalist Oskar Piegsa hat für Spiegel-Online einen kurzen Text über William Gibsons Systemneustart geschrieben. Mit spezifischem Blickwinkel hat er das Buch scharf kommentiert. Die Rezension erschien am 08.06.2011. Ein Auszug findet sich unter Stimmen. Den Volltext finden Sie hier.

Markenfetischismus

Als Fetischismus bezeichnet man, laut Wikipedia die „Verehrung bestimmter Gegenstände im Glauben an übernatürliche Eigenschaften“ oder auch „eine Form der Sexualität, die sich auf bestimmte Gegenstände richtet“. Wenn wir dies nun mit dem Wort Marken kombinieren, sollte dies so zu verstehen sein, dass Produktmarken besonders verehrt werden, die sexuelle Komponente mag es auch geben, ist aber an diesem Fall nicht relevant. Mehr von diesem Beitrag lesen

„Big Brother is watching you!“

Gibson spielt in „Systemneustart” mit dem in London existierenden Überwachungssystem, fliegenden Silber-Pinguinen (Drohnen) und der Überwachungsmöglichkeit durch Handys bzw. IPhones. Die Frage ist, inwieweit es diese Sachen alle gibt. Der „Überwachungsstaat“ scheint durch Bigends Kontroll-Lust thematisiert zu werden. Mehr von diesem Beitrag lesen